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retinol

Retinol, auch als Vitamin A bekannt, ist ein Inhaltsstoff, dessen effektive Wirkung in Studien mehrfach untersucht und bewiesen wurde - so wie bei keinem anderen Wirkstoff in Hautpflegeprodukten. Das Wundermittel wurde bereits in den 60er Jahren relativ zufällig entdeckt und wird bis heute stets weiter entwickelt und untersucht.

 

Ich habe euch in 3 kurzen Fragen zusammengefasst, was man über Retinol wissen sollte, um den Wirkstoff zu verstehen:

 

Wie wirkt Retinol (Vitamin A)?

Retinol wirkt keratolytisch, das heißt hornlösend und „säubernd“, weshalb es auch ein unglaublich beliebter Wirkstoff in der Akne Therapie ist: Alte Hornschüppchen werden gelöst, die Haut wird sozusagen befreit und der Talg kann wieder abfließen, ohne dass lästige Entzündungen entstehen.

Allerdings wird Retinol, nicht zuerst in Verbindung mit Akne Behandlungen gebracht, sondern mit Anti - oder wie ich lieber sage Slow-Aging. Auf der gesunden Haut angewendet, verbessert Retinol nämlich nicht nur das Hautbild, auch kleine Falten werden geglättet und Pigmentstörungen wie Altersflecken werden aufgehellt.

 

Was macht Retinol in der Haut?

 

Retinol ist ein super kleines, lipophiles (fettliebendes) Molekül, dass durch seine Eigenschaften gut von der Haut aufgenommen werden kann. Auf der Oberhaut aufgetragen penetriert es durch unsere Hautbarriere und wird dort weiter verstoffwechselt zu Retinalaldehyd, welches dann zu Vitamin A Säure weiter verstoffwechselt wird. An diesem Punkt geht der Slow Aging Effekt dann so richtig los, denn Vitamin A Säure ist für das Ankurbeln der Kollagensynthese verantwortlich. Sie verbindet sich mit sogenannten Rezeptoren, die vereinfacht gesagt der Haut klar machen „Hallo! Wir brauchen bitte eine erhöhte Produktion von Kollagen, damit die Haut ganz oben wieder schön frisch und straff aussieht!“

 

90-95% der Dermis besteht aus Kollagen, und genau deswegen ist Retinol so ein Wundermittel - es regt die Neuproduktion der Zellen an, die wir brauchen damit unsere Oberhaut (Epidermis) schön straff aussieht.

Vielleicht fragen sich einige von euch, warum man dann nicht gleich Vitamin A Säure auf die Haut schmiert, geht ja bestimmt viel schneller?

Das hat tatsächlich einen Grund: Vitamin A Säure zählt im Gegensatz zu Retinol schon zu Arzneimitteln und da kommen wir zum Thema Konzentraionen von Pflegeprodukten. Laut der Europäischen Kosmetikverordnung dürfen 0,3 % Retinol  in Pflegeprodukten verwendet werden, da man bei fettlöslichen Vitaminen aufpassen muss, keine Überdosis zu konsumieren. Retinol (fettlösliches Vitamin) wird nämlich im Gegensatz zu Vitamin C (wasserlöslich & kann easy abgebaut werden) im Körper gespeichert. Das erklärt auch, warum schwangere Frauen kein Retinol verwenden sollten.

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